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Sonntag, 4. Januar 2026

Der Lehrer - Will er dir helfen oder will er deinen Tod? - von Freida McFadden

Foto @Gisela Simak 



Unbezahlte Werbung. Coverrechte: Heyne Verlag. 

Verlagsinfo: Lektion 1: Sobald du die Schule betrittst, traue niemandem.

Eigentlich hat Eve Bennett ein gutes Leben. Sie ist Mathelehrerin an der örtlichen Highschool und verheiratet mit Nate, der dort Englisch unterrichtet. Doch letztes Jahr wurde die Schule von einem Skandal erschüttert, in dessen Zentrum eine Schülerin stand. Und dieses Jahr ist diese Schülerin in Eves Klasse. Addie kann man nicht trauen, sie lügt und verletzt Menschen. Aber niemand kennt die wahre Addie. Niemand kennt das Geheimnis, das sie zerstören könnte. Und Addie würde alles dafür tun, dass es so bleibt. Ihr einziger Lichtblick in diesem Schuljahr: ihr neuer Englischlehrer Nate Bennett.

Von dieser Autorin bekommt niemand genug: Der New-York-Times-Bestseller von Freida McFadden, der für schlaflose Nächte sorgt.

Zu viele Ungereimtheiten und platte Dialoge 

Nach "Der Freund" habe, habe ich mich sehr auf "Der Lehrer" gefreut. Leider konnte mich diese Geschichte nicht überzeugen. Warum das so ist, werde ich nun berichten. 

Sämtliche Figuren blieben mir fremd, da ich mir keine bildlich vorstellen konnte und ihre Handlungen in keinster Weise für mich nachvollziehbar waren.

Die Mathematiklehrerin Eve Bennett und ihr Mann, der Englischlehrer Nate, führen eine lieblose Ehe. Warum das so ist, hat sich mir am Ende erschlossen. 

Die 16-jährige Addie umgibt ein Geheimnis, welches sie in der Schule zum Mobbingopfer macht. Einzig der Englischlehrer Nate bringt ihr Wertschätzung entgegen. Sie hegen beide eine große Leidenschaft für die Dichtkunst. 

Ich weiß, in der Schule ist Mobbing nicht selten. Addie wurde jedoch so öffentlich attackiert, dass ich mir die Passivität der Lehrerschaft nicht erklären konnte. Egal was sich in der Vergangenheit ereignet hat, rechtfertigt dieses Verhalten, gegenüber einer Schutzbefohlenen, nicht. 

Die Dialoge empfand ich als ziemlich steif und manche Sätze waren unglücklich formuliert.

>>Ich bin überrascht, Mr. Bennett hinter mir stehen zu sehen. Ich schätze, er musste auch auf die Toilette. Ich wusste, dass wir dieselbe Wellenlänge haben. << Seite 130.

War das von der Autorin so gewollt; oder handelt es sich um eine unglückliche Übersetzung? Soll mit dieser Aussage die Naivität eines jungen Mädchens unterstrichen werden? 

Sämtliche Geschehnisse kommen konstruiert und unglaubwürdig daher. Für mich muss in einem Buch nicht immer alles nachvollziehbar sein, aber hier waren es mir entschieden zu viele Ungereimtheiten. Besonders das Ende verlief mir zu reibungslos und unlogisch. Nur eine Sache hat mich dann doch positiv überrascht, die ich natürlich nicht verrate. Von "Der Freund" war ich begeistert. "Der Lehrer" konnte mich nicht überzeugen. Jetzt bin ich gespannt, ob es "Die Kollegin" kann. 

Was ich jedoch wieder als sehr positiv empfand, dass sich auch dieses Buch, trotz meiner Kritikpunkte, gut weglesen ließ. Durch Freida McFaddens Bücher rast man förmlich. 

Danke Freida McFadden. 


Freida McFadden: Mit ihrer Gabe für überraschende Twists und packende psychologische Spannung ist der US-amerikanischen Ärztin und Bestsellerautorin Freida McFadden in kürzester Zeit der internationale Durchbruch gelungen. Nach dem phänomenalen Erfolg von »Wenn sie wüsste« stürmte sie mit ihren darauf folgenden Thrillern gleich an die Spitze der SPIEGEL-Bestsellerliste. Ihre Bücher wurden in mehr als vierzig Sprachen übersetzt. Mit ihrer Familie und einer schwarzen Katze lebt Freida McFadden in einem jahrhundertealten Haus mit knarzenden Treppen und Blick auf das Meer.




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