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| Foto @Gisela Simak. Hintergrund: kostenloses Bild von Pixabay. |
Unbezahlte Werbung. Coverrechte: Piper Verlag.
Verlagsinfo: In „Schroffe Klippen“, dem 17. Band ihrer überaus erfolgreichen und beliebten Alpenkrimi-Reihe, bleibt SPIEGEL-Bestsellerautorin Nicola Förg ihrem genialen Rezept für erfolgreiche Krimis treu: aktuelle Themen, verpackt in raffinierte Plots, und eine Ermittlerin mit besonderem Gespür für Lügen, Unwahrheiten und verborgene Abgründe: Irmi Mangold.
Auch in „Schroffe Klippen“ will es mit dem Ruhestand für Irmi Mangold einfach nicht klappen. Oder kann sie das Ermitteln nur einfach nicht lassen? Das Opfer: eine moderne digitale Nomadin. Die Hintergründe: rätselhaft. Der Schauplatz: Irlands raue Nordwest-Küste.
Eine junge Frau, tot in der Gischt am Fuße schroffer Klippen! Irmis Mitbewohnerin kannte Anja, das Opfer, und glaubt nicht an einen Unfall. Sie bittet Irmi um Hilfe. Diese reist widerwillig nach Irland; erst als sie erfährt, dass auch noch die Tochter der Verstorbenen spurlos verschwunden ist, erwacht ihr Ermittlergeist. Sie und Student Malcolm stoßen auf viele Verdächtige, darunter die Schwiegereltern und skrupellose Greyhound-Züchter. Und was hat ein schwer verletzter Flüchtling mitten in einem Steinkreis damit zu tun? Auch Anjas Lebensstil könnte Anstoß erregt haben: Sie arbeitete remote bei einer Pharmafirma und lebte in einem Luxuscamper am Strand. Der komplexe Fall lässt Irmi nicht mehr los.
„Nicola Förg ist eine Meisterin darin, spannende Geschichten zu erzählen, die Missstände aufzeigen “ SR3
Auch in diesem 17. Band ihrer SPIEGEL-Bestseller-Reihe bindet Nicola Förg wieder ein spannendes und aktuelles Thema ein — bei jedem ihrer Kriminalromane lernt man etwas dazu! Auf Basis intensiver Recherche erzählt Nicola Förg ihre spannenden Plots mit Tempo, Raffinesse und immer auch mit einem Augenzwinkern. In „Schroffe Klippen“ geht es unter anderem um die moderne Arbeitsrealität, die Menschen zu digitalen Arbeitsnomaden werden lässt. Zugleich baut Nicola Förg fesselnde und zugleich beklemmende Informationen über die Greyhoundszucht und Hunderennen in Irland in ihren Krimi ein — ein düsteres und gewaltbereites Milieu. Hintergrund für einen Mord?
„Irmi Mangold Krimis werden nie langweilig.“ RadioLounge
Dabei befindet sich Irmi Mangold diesmal sogar auf ungewohntem Terrain. Schauplatz ist die Küste Irlands, eine Landschaft so dramatisch und wild, dass selbst Irmi Mangold sich der Faszination nicht entziehen kann.
Meine Meinung
Von Garmisch nach Irland
Es handelt sich hier um den 17. Band der Alpenkrimi-Reihe von Nicola Förg. Ich hatte erst Bedenken, da ich keinen der Vorgänger gelesen habe. Das war für mich dann jedoch kein Störfaktor. Die pensionierte Ermittlerin Irmi Mangold hat mir das Gefühl gegeben, sie schon lange zu kennen. In diesem Band führt sie der Todesfall der zweifachen Mutter Anja nach Irland, die dort angeblich verunglückt sein soll. Irmis beste Freundin und Mitbewohnerin Luise hat sie darum gebeten, zu ermitteln. Luises Tochter lebt in Irland und führt dort ein irisches Café und eine Pension, in der jedem Gast der passende Song auf einer Platte vorgespielt wird. Die geschiedene Anja war ihre beste Freundin und lebte mit ihren Kindern in einem Luxuscamper. Weder Luise noch ihre Tochter glauben an einen Unfall ...
Ich habe mich in Irland richtig wohlgefühlt, obwohl der Anlass der Reise traurig war. Nicht nur der Todesfall bedurfte einer Aufklärung, sondern auch die verschwundene Tochter der Verstorbenen musste gefunden werden. Die Suche hat mir einen Besuch in Murnau beschert, den ich jedoch nicht auf gewohnte Weise genießen konnte; vielmehr lernte ich Großeltern kennen, mit der Ausstrahlung eines Kühlschranks. Die Schwiegereltern der Verstorbenen wirkten wirklich nicht wie liebevolle Großeltern.
Der Schreibstil der Autorin liest sich wie Butter und die verschiedenen Settings laden so ganz nebenbei zum Träumen ein.
Nicola Förg bindet in ihrem Krimi aktuelle Themen ein. So lernen wir Deutsche kennen, die sich in Irland das Vertrauen der Einheimischen erarbeiten müssen. Fremdenhass ist tatsächlich ein weltweites Problem, das es zu bewältigen gilt. Ich finde, Anja hat das zu Lebzeiten wirklich gut gemeistert. Auch die Cafébesitzerin hat einen Platz in den Herzen der Einheimischen gefunden.
Das Tierwohl nimmt auch einen interessanten Platz in der Geschichte ein, der es wirklich wert ist, entdeckt zu werden.
Das Geschehen kommt durchaus spannend daher, mit einer Prise verstecktem Humor.
Einziger Kritikpunkt: die vielen Songtexte, mit denen ich leider nicht viel anfangen konnte.
Von mir eine klare Empfehlung. Danke, Nicola Förg. Das war bestimmt nicht mein letztes Abenteuer mit der Irmi.
Nicola Förg, Bestsellerautorin und Journalistin, hat mittlerweile über zwanzig Kriminalromane verfasst, an zahlreichen Krimi-Anthologien mitgewirkt, einen Island- sowie einen Weihnachtsroman vorgelegt. „Hintertristerweiher“, ihr von der Presse vielfach gelobter Roman, ist „eine feinsinnige Familiengeschichte, die über Generationen hinweg reicht und einen spannenden Bogen schlägt von den Wirren des Zweiten Weltkriegs bis zu den Wirrungen in der Jetztzeit“ (Münchner Merkur). Die gebürtige Oberallgäuerin, die in München Germanistik und Geografie studiert hat, lebt heute mit Familie sowie Ponys, Katzen und anderem Getier auf einem Hof in Prem am Lech – mit Tieren, Wald und Landwirtschaft kennt sie sich aus. Sie bekam für ihre Bücher mehrere Preise für ihr Engagement rund um Tier- und Umweltschutz.

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