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Donnerstag, 5. November 2026

Silubra von Imogen Rost

Foto @Gisela Simak p
HerausgeberBoD – Books on Demand
Erscheinungstermin10. Dezember 2025
Auflage1.
Sprache‎Deutsch
Seitenzahl der Print-Ausgabe464 Seiten
ISBN-103695136685
ISBN-13978-3695136681
Abmessungen12.7 x 2.62 x 20.32 cm
Buch 1 von 1Silubra
Amazon Bestseller-Rang


Verlagsinfo: Schon bei Ferwins Geburt bemerkt sein Vater, der Bärenjäger, dass Ferwin eine wundersame Sehnsucht innewohnt. Jahre später findet Ferwin ein eigenartiges Amulett in seinem Haus und freundet sich mit Arda aus dem Wandervolk an. Arda kennt ein Lied von einer versunkenen Stadt, dessen Ursprung unbekannt ist. Ferwin will dem Unerklärlichen auf den Grund gehen und findet nicht nur die Wahrheit über seine Sippe heraus, sondern er muss auch dem Verderben der Menschen ins Auge blicken. Eine klassische Heldenreise in einer mythischen, vorzeitlichen Welt Band 1 der Saga um den Bärenjägersohn und die versunkene Stadt.



Meine Meinung 

Epische Fantasy, die dem Einheitsbrei ein Schnippchen schlägt. 

Durch eine Bücherfreundin bin ich auf diese phänomenale Fantasy-Geschichte gestoßen, wie ich sie so noch nie gelesen habe. Danke dafür. 

Hauptfigur in diesem epischen Fantasyroman ist Ferwin, der Sohn des Bärenjägers. Von Anfang an spürt der Vater, dass sein einziger Sohn anders ist als sämtliche Söhne aus seiner Sippe. Er muss bald einsehen, dass in Ferwin kein Bärenjäger steckt. Vielmehr spürt er das Fernweh, das seinen Sohn plagt.

Die Jahre ziehen durchs Land und Ferwin kann der Bärenjagd einfach nichts abgewinnen. Sein Onkel versucht vergeblich, ihn dafür zu begeistern. Als Ferwin ein eigenartiges Amulett findet, zeigt er es dem Mädchen Arda, welches er heiß und innig liebt. Arda aus dem Wandervolk singt ihm ein Lied vor, das von einer versunkenen Stadt handelt. Ferwin macht sich auf den Weg, um diese zu erkunden, und findet eine Wahrheit über seine Sippe heraus, die ihn verstört, aber auch vieles für ihn verständlicher macht. Überhaupt wächst der besonnene junge Mann weit über sich hinaus. 

Dieser prähistorische Fantasyroman besticht mit einer Sprache, die der damaligen Zeit angemessen ist. Imogen Rost hat sehr viel Recherche in ihr Herzensprojekt gesteckt, was bei jedem Wort spürbar ist. Der Alltag der Sippen ist bildlich beschrieben und hat bei mir ein richtiges Kopfkino erzeugt. So konnte ich mir gut vorstellen, wie aus Naturmaterialien (Holz, Lehm, Stein usw.) Werkzeuge und Häuser erstellt wurden. 

Der Schreibstil liest sich wie Butter und trotz der vielen verschiedenen Sippen und Namen bin ich ab einem bestimmten Zeitpunkt förmlich durch die Seiten gerutscht. Hier kommen Fiktion und Realität plausibel daher. 

Die Figuren überzeugen und wirken größtenteils sehr liebenswert. Ein kleiner Teil dieser Schlichtheit von damals würde uns heute guttun. Trotz der beschwerlichen Jagden auf Bären und anderes Getier wirkten die Menschen damals sichtlich zufrieden. 

Der Autorin ist der Spagat zwischen historischer Fantasy, Magie und Mythologie gut gelungen. 

Von mir eine klare Empfehlung für diesen atmosphärisch dichten Fantasy-Roman, der mir wundervolle Lesestunden beschert hat. 

Danke, Imogen Rost. 


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