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Mittwoch, 7. Januar 2026

Codename Helene von Ariel Lawhon


Foto @Gisela Simak 


Unbezahlte Werbung. Coverrechte: Adrian Verlag. 

Verlagsinfo: Im Jahr 1936 wird die Auslandskorrespondentin Nancy Wake in Paris Zeugin des Schreckens von Hitlers Aufstieg in Europa. Kaum hat Nancy den französischen Industriellen Henri Fiocca kennengelernt, sich in ihn verliebt und zugestimmt, ihn zu heiraten, fallen die Deutschen in Frankreich ein und zwingen sie, ihren ersten Decknamen anzunehmen. Die Gestapo nennt sie weiße Maus wegen ihrer bemerkenswerten Fähigkeit, sich der Gefangennahme zu entziehen, wenn sie alliierte Soldaten über die Grenzen schmuggelt. Sie wird zu Hélène, als sie Frankreich verlässt, um bei einer Spezialeinheit in London eine Spionageausbildung zu absolvieren. Als sie nach Frankreich zurückkehrt, ist sie die tödliche Madame Andrée. Doch je näher Frankreich der Befreiung kommt, desto mehr rücken Nancy und die Menschen, die sie liebt, in den Fokus.

Inspiriert von wahren Kriegsereignissen, ist Codename Hélène eine packende und bewegende Geschichte von außergewöhnlichem Mut, unerschütterlicher Entschlossenheit, bemerkenswerter Aufopferung - und dauerhafter Liebe.


Fesselnde Spionagegeschichte nach wahren Begebenheiten 


1936 - 1945
Es geht hier um einen biografischen Roman, aus der Feder von Ariel Lawhon. Die Autorin konnte mich schon mit "Der gefrorene Fluss" schwer begeistern. In dieser Geschichte erleben wir den Aufstieg Hitlers, den Zweiten Weltkrieg und die damit verbundene Judenverfolgung. Im Fokus steht die mutige Nancy Wake, die nicht nur eine große Leidenschaft für rote Lippenstifte hegt, sondern sich auch dem Kampf um Gerechtigkeit verschrieben hat. 

Sie lernt den Womanizer Henri Fioca kennen und lieben. Schnell heiraten die beiden. Kurz darauf hat die mutige Auslandskorrespondentin ihre ersten Einsätze als Spionin, die sie unter verschiedenen Decknamen ausführt. 

Frau Lawhon versteht ihr Handwerk. Sie hat mich wieder an die Seiten gefesselt und mir spannende Lesestunden beschert, indem sie wahre Begebenheiten mit Fiktion zu einem harmonischen Ganzen verwoben hat. Die verschiedenen Zeitebenen sind gut integriert und haben meinen Lesefluss zusätzlich erhöht. 

Es ist ein wichtiger Roman, gegen das Vergessen, der besonders in der heutigen Zeit von großer Bedeutung ist. Wieder einmal wird einem der Wahnsinn vor Augen geführt, der im 2. Weltkrieg stattgefunden hat. 

Besonders gut hat mir gefallen, dass die Geschichte aus der Sicht der gebürtigen Neuseeländerin Nancy Wake erzählt wird und zeigt, wie hilfreich diese Frau in den schwierigen Zeiten war. Während der deutschen Besetzung Frankreichs hat sie ihr Leben als Fluchthelferin aufs Spiel gesetzt. 

Ich habe Informationen aus dem Netz dazu gelesen. Das mache ich besonders gerne bei biografischen Romanen und komme damit den Personen noch ein Stückchen näher. 

Eine klare Empfehlung, für diesen gut recherchierten Roman, der die Handschrift von Ariel Lawhon trägt. Mitreißend, spannend und sehr emotional, bekommt man hier ein Stück Geschichte. Ich empfehle, das Nachwort zu lesen. 

Mein großer Dank geht an Ariel Lawhon und dem Adrian Verlag. 


Ariel Lawhon ist ein von der Kritik gefeierter New York Times- und USA Today-Bestsellerautor historischer Belletristik. Sie ist die Autorin von THE WIFE THE MAID AND THE MISTRESS, FLIGHT OF DREAMS, I WAS ANASTASIA und CODE NAME HELENE. Ihre Bücher wurden in zahlreiche Sprachen übersetzt und in die Kategorien „Good Morning America“, „Library Reads“, „Indie Next“, „One Book One County“, „Amazon Spotlight“, „Costco“ und „Book of the Month Club“ aufgenommen. Sie lebt mit ihrem Mann und ihren vier Söhnen in den sanften Hügeln außerhalb von Nashville, Tennessee. Sie verbringt ihre Zeit zwischen dem Lebensmittelladen und dem Baseballfeld.





 

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