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Foto: @Tanja Rothert
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The Enchanted Greenhouse
- Ein Schimmer der Hoffnung -
von Sarah Beth Durst (AutorIn)
Fischer Tor Verlag 496 Seiten ET: 10.09.2025
Verlagsinfo Fischer Verlage:
Weiße Magie und heiße Schokolade. Der neue Cozy-Fantasy-Bestseller von Sarah Beth Durst.
Zugegeben, ihr Zauber war verboten – aber hatte man die Bibliothekarin Terlu deshalb direkt in eine Statue verwandeln müssen? Sicher nicht. Als sie nach sechs Jahren wieder aufgeweckt wird, befindet sie sich fernab der Hauptstadt des Reiches auf einer einsamen, verschneiten Insel. Um sie herum stehen zahllose Gewächshäuser, die von einem einzelnen Gärtner – Yarrow – gepflegt werden. Doch etwas stimmt nicht: ein Teil der Pflanzen ist bereits gestorben, die Magie, die die Gewächshäuser beschützt, verliert an Kraft. Um die Insel zu retten (und das Herz des Gärtners zu gewinnen), wird sich Terlu einiges einfallen lassen und so manchen Zauber wirken müssen. Auch auf die Gefahr hin, dass man sie erneut für ihre Anmaßung bestraft. (unbezahlte Werbung, Coverrechte Verlag)
Für Leser*innen von Travis Baldree, T. J. Klune und Sarah Rees Brennen und T. Kingfisher
Meine Meinung (Tanja):
„Ein Ort der verzaubert“
Nachdem mich bereits ihr Buch THE SPELLSHOP komplett verzaubert hatte, war für mich klar, dass auch THE ENCHANTED GREENHOUSE bei mir einziehen wird. Das Genre Cozy Fantasy findet meine absolute Begeisterung.
Caz das Spinnenkraut habe ich in The SPELLSHOP sehr liebgewonnen. Deshalb hat es mich gefreut, dass die Autorin die Geschichte seiner Schöpferin hier wieder aufgegriffen hat. Allerdings empfand ich die Verwandlung in eine Statue als Strafe für die verbotene Nutzung von Magie absolut übertrieben. So steht sie für lange Zeit im Lesesaal der großen Bibliothek. Nach 6 Jahren erwacht sie, vom Zauber befreit, auf einer verschneiten Insel mit zahlreichen wunderbaren Gewächshäusern. Diese werden vom einzigen Bewohner der Insel, dem Gärtner Yarrow, gepflegt. Die Gewächshäuser sind mit Magie belegt, um die optimalen Bedingungen zu gewährleisten. Doch seit der Zauberer der Insel verstorben ist, schwächt sich die Magie und viele Pflanzen sind schon gestorben. Terlu kann nicht anders, als nach dem Zauber zu forschen, der die Magie wieder ins Gleichgewicht bringt.
Die Autorin hat auch bei dieser Geschichte eine wunderbare warmherzige und gemütliche Stimmung geschaffen. Terlu und Yarrow sind ganz liebenswerte Charaktere, deren Liebe zur Natur und den Pflanzen eine starke Verbindung erzeugt. Besonders gut gefallen hat mir die Vielfalt sprechender Pflanzen, die mit den unterschiedlichsten Charaktereigenschaften versehen sind. Hier hat die Redensart MIT PFLANZEN ZU SPRECHEN eine wortwörtliche Bedeutung. Und in diesem Buch gibt es einige sehr redselige Exemplare, allen voran Lotti, die Auferstehungsrose.
Die Gemeinschaft, die Terlu auf der Insel findet ist so wunderschön, dass mir ganz warm ums Herz wurde. Jeder hat seine Aufgabe und nur gemeinsam können sie das Gewünschte erreichen. Sehr gefreut hat mich auch, dass durch Terlus Einwirken auf Yarrow eine Versöhnung der Familie stattfinden konnte. Die Liebe der Autorin zur Pflanzenwelt ist allgegenwärtig und schafft der Geschichte einen schönen Rahmen.
Eine rundum perfekte Wohlfühlgeschichte, die mir viel Spaß gemacht hat.
Mein Fazit:
Eine warmherzige und magische Geschichte über die Überwindung der Einsamkeit und den Menschen und den Ort zu finden, der Zuhause bedeutet. Es lohnt sich immer, den Mut zu haben über sich hinauszuwachsen und einen Neuanfang zu starten.
Sarah Beth Durst
Sarah Beth Durst ist Autorin von fast 25 Fantasybüchern für Kinder und Erwachsene. Sie ist mit dem Alex Award der American Library Association und dem Mythopoetic Fantasy Award ausgezeichnet worden und wurde dreimal für den Nebula Award nominiert. Zusammen mit ihrem Ehemann, ihren Kindern und einer äußerst ungehobelten Katze lebt sie in Stony Brook, New York.

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