Der November ist wirklich in Schnellgeschwindikeit vergangen. Gelesen habe ich bei weitem nicht so viel, wie ich wollte. In der Arbeit geht es rund, da die Vorweihnachtszeit immer arbeitsreicher ist, als der Rest des Jahres. Die stille Zeit ist im Grunde genommen die Lauteste. Unternommen habe ich nicht allzu viel. Ich war auf einer Weihnachtsfeier und bei unseren Treffen am Mittwoch oder Donnerstag.
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Das Korsett" von Laura Purcell ist eine sehr traurige Geschichte, die mich auf der ganzen Linie überzeugen konnte. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️✴️
Bernadette Swifts Gespür für Bücher von Eliza Knight hat mir gefallen. Einzig das Liebesgeplänkel zwischen Bernadette und ihrem Retter in der Not, fand etwas zuviel. Kein Space ist zumindest positiv. Das hätte absolut nicht in die Geschichte gepasst. ⭐️⭐️⭐️⭐️
Lebensträume - Ärztin einer neuen Zeit von Svea Lenz hat mich durchgehend gut unterhalten. Die Geschichte beginnt 1961 und wir erleben den Mauerbau in Berlin. Der total sympathischen Ärztin Vicky gelingt die Flucht. Sie geht ihren Weg. Eine fette Empfehlung von mir. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️✴️
Der Schlaf der Anderen von Tamar Noort ist eine Geschichte, in der es um Schlaflosigkeit geht. Ganz toll und authentisch geschrieben. ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️✴️
Die Ausweichschule von Kaleb Erdmann ist ein trauriges Buch, in dem es um einen Amoklauf in einer Schule geht. Der Autor war als Elfjähriger dabei. Total interessant. Der Schreibstil verhindert, dass das Buch zu emotional wird.
1 Hörbuch
Alchemised von SenLinYu habe ich total gerne angehört. Das Buch lese ich auf alle Fälle auch noch.
Meine Neuzugänge
In uns der Ozean von Theresia Graw.
Verlagsinfo: Ein Leben für die Natur
Rachel will nur eins: für immer am Meer leben und dessen Wunder erforschen. Doch 1929 findet ihre Karriere als Biologin ein jähes Ende, und sie muss neue Wege finden, um ihre Familie über Wasser zu halten. Statt in der Wissenschaft zu brillieren, schreibt sie Geschichten über das Meer, mit denen sie bald Hunderttausende Leser erreicht.
Als ihr bei einem Spaziergang mit ihrem Neffen ein toter Vogel vor die Füße fällt, ist sie beunruhigt. Hat das etwas mit dem neuen Mittel gegen Insekten zu tun, das derzeit überall versprüht wird? Rachel weiß: In der Natur hängt alles miteinander zusammen. Und sie setzt alles daran, sich und der Umwelt Gehör zu verschaffen.
Virtuos erzählt Theresia Graw vom leidenschaftlichen Einsatz der Ökologin Rachel Carson, die mit ihrem bahnbrechenden Buch Der stumme Frühling die Welt zum Umdenken brachte.
Mit hochwertig gestaltetem Einband
Das Geschenk des Meeres von Julia R. Kelly
Verlagsinfo: Schottland, Winter 1900. Am Strand von Skerry wird ein lebloser Junge angeschwemmt. Als der Fischer Joseph ihn ins Dorf trägt, erntet er ungläubige Blicke, denn das Kind ähnelt auf unheimliche Weise dem Sohn der Lehrerin Dorothy, der in einer längst vergangenen Nacht ans Meer ging und nie mehr gesehen wurde. Ausgerechnet Dorothy erklärt sich bereit, das rätselhafte Kind aufzunehmen, bis seine Herkunft geklärt ist. Doch die Anwesenheit des Jungen wühlt nicht nur Dorothy auf, sondern stellt die gesamte Dorfgemeinschaft vor Fragen. Weshalb war Joseph sowohl an dem Tag am Strand, als der fremde Junge angespült wurde, als auch in der Nacht, als Dorothys Kind verschwand? Worüber haben Dorothy und Joseph damals so erbittert gestritten? Und warum wurden sie nie ein Paar, obwohl sie sich für jedermann offensichtlich liebten?
Rückkehr nach Osten von Huangji Wu
Verlagsinfo: Dieses Buch ist der erste Band der „Rückkehr nach Osten“-Reihe.
Die Protagonistin Xiyuan wuchs in Deutschland bei ihren Adoptiveltern auf, doch seit ihrer Kindheit ist sie neugierig auf ihre chinesischen Wurzeln und fasziniert von der Kultur. Ihre Leidenschaft für chinesische Antiquitäten führte sie zufällig zu einem besonderen Siegel. Mit dessen Entdeckung begann Xiyuans Reise in die Vergangenheit.
Auf ihrem Weg begegnet sie Menschen und Ereignissen, die ihr bisheriges Verständnis der Welt übersteigen. Dieses Buch beschreibt hauptsächlich die Selbstfindung der Protagonistin und die Bildung eines kleinen, unverzichtbaren Teams.
Die Abenteuer in diesem ersten Band untergraben nicht nur Xiyuans gesamte Wahrnehmung der Welt, sonder werden auch Ihre Erwartungen übertreffen.
Königin Esther von John Irving
Verlagsinfo: Jimmy Winslow hat zwei Mütter. Honor, die ihn aufgezogen hat, schickt ihn als Studenten von New Hampshire nach Wien, wo er Vater werden soll. Das Wien der Sechzigerjahre ist ein Ort voller Geheimnisse und Versuchungen, und Jimmy springt kopfüber hinein und ist dabei immer auch auf der Suche nach seiner leiblichen Mutter Esther Nacht. Was er erlebt, ist eine spektakuläre Achterbahnfahrt, wie sie nur das Leben in John Irvings Büchern schreiben kann – voller großer Gefühle, unglaublicher Wendungen und Figuren, die uns nicht mehr loslassen.
Alle weg von Stefan Maiwald
Verlagsinfo: Wann beginnt eigentlich die Nebensaison? Wenn die Staus Richtung Norden länger werden? Der Strand keinen Eintritt mehr kostet oder die Restaurants Ruhetage einführen? In Pinos legendärer Bar in Grado beginnt sie exakt dann, wenn der Fernseher endlich wieder läuft. Und die Stammgäste den Sommer resümieren, über Politik streiten, die Fußballergebnisse und lokale Kriminalfälle diskutieren, füreinander kochen, Pläne schmieden, lachen, laut diskutieren und am Ende immer auf das Leben anstoßen. Stefan Maiwald nimmt uns mit in seine hell erleuchtete »Bar in Italien«, den Zufluchtsort vor Bora, beißender Kälte und dem Winter-Blues.
Nicht tot zu sein, ist noch kein Leben von Lou Bihi
Verlagsinfo: Dieser Roman erzählt von der Freundschaft zweier ungleicher Frauen bis zum letzten Atemzug, von selbstbestimmtem Sterben und der Kraft der Liebe.
Seit dem Studium sind sie das „doppelte Lenchen“ und beste Freundinnen: Helena wird Ärztin und Palliativmedizinerin, Marlene Wissenschaftsjournalistin. Nach einer gescheiterten Ehe verliebt sich Marlene in den attraktiven Lektor Julian, dessen Charme auch Helena beinahe erliegt. Für Helena werden selbstbestimmtes Sterben und assistierter Suizid unverhofft zum persönlichen Thema, als Marlene auch ihre Patientin wird. Sie leidet unter einer besonders bösartigen Form von Brustkrebs, kurz nach der Erstbehandlung schwindet die Hoffnung auf Heilung. Die lebenslustige Marlene ist entschlossen, ihr Dasein und die Liebe bis zur Neige auszukosten. Doch sie bittet Helena, ihr als letzten Freundschaftsdienst einen assistierten Suizid zu Hause zu ermöglichen, falls der Krebs ihre Lebensqualität in unerträglichem Maße mindern sollte. Sie hatte dies schmerzlich bei ihrer Zwillingsschwester erlebt, die wegen einer unheilbaren Nervenerkrankung Sterbehilfe in der Schweiz suchte, da eine Suizid-Assistenz in Deutschland nach § 217 StGB strafbar ist. Diese Rechtslage stellt auch Helena vor ein Dilemma. Doch dann setzt das Bundesverfassungsgericht den Paragrafen außer Kraft...
In ihrem ersten Leben als Ärztin und Klinikchefin behandelte Lou Bihl viele Krebspatienten, oft über lange Zeiträume hinweg. Sie kennt die Komplexität der menschlichen Psyche und die Entscheidungen, die unheilbar erkrante Patienten und ihre behandelnden Ärzte treffen müssen oder wollen – jede:r auf einzigartige Weise. "Nicht tot zu sein, ist noch kein Leben" ist Lou Bihls vierter Roman.
Very bad Widows von Sue Hincenbergs
Verlagsinfo: Um glückliche Witwen zu werden, schmieden drei Frauen einen genialen Plan ...
Drei Freundinnen kurz vor dem heiß ersehnten Ruhestand entdecken ihre kriminelle Energie, als ihre Ehemänner das gesamte Ersparte verzocken. Ihr Plan: Sie lassen ihre Männer von einem Auftragskiller ermorden und kassieren deren siebenstellige Lebensversicherungen. Doch der erwählte Killer wurde bereits von den Ehemännern engagiert. Um sich ihrerseits der Ehefrauen zu entledigen und in der Ferne ein neues Leben zu beginnen. Was kann also schiefgehen?
Was folgt, ist ein grandioses Katz-und-Maus-Spiel, das sowohl zum Lachen ist als auch hochspannend, und letztlich ein großherziger Blick auf Ehe, Freundschaft und das mittlere Alter.
Unterschätze niemals deine Ehefrau!
»Bad Summer People« meets »Donnerstagsmordclub«
Fake Wifey von Anya Omah
Neues Jahr. Neuer Job. Neue (Fake-)Liebe mit einem Eishockey-Star?
Amerie traut ihren Ohren kaum, als ein kleines Mädchen sie bittet, ihre Anwältin zu werden. Maddy will Santa Claus verklagen, weil ihr Daddy immer noch allein ist, obwohl sie sich letztes Weihnachten eine Frau für ihn gewünscht hat. Die junge Anwältin ist gerührt. Doch dann bittet sie der Single-Dad – ein ehemaliger NHL-Star – um einen ungewöhnlichen Gefallen: Amerie soll seiner Tochter zuliebe für unbestimmte Zeit seine Freundin spielen. Als Gegenleistung verspricht er ihr einen Job, der ihrer Karriere endlich den ersehnten Aufschwung geben könnte.
Eine Fake-Beziehung mit einem Eishockey-Star? So hatte sich Amerie den Start ins neue Jahr ganz sicher nicht vorgestellt …
Codename Helene von Ariel Lawhon
Verlagsinfo: Im Jahr 1936 wird die Auslandskorrespondentin Nancy Wake in Paris Zeugin des Schreckens von Hitlers Aufstieg in Europa. Kaum hat Nancy den französischen Industriellen Henri Fiocca kennengelernt, sich in ihn verliebt und zugestimmt, ihn zu heiraten, fallen die Deutschen in Frankreich ein und zwingen sie, ihren ersten Decknamen anzunehmen. Die Gestapo nennt sie weiße Maus wegen ihrer bemerkenswerten Fähigkeit, sich der Gefangennahme zu entziehen, wenn sie alliierte Soldaten über die Grenzen schmuggelt. Sie wird zu Hélène, als sie Frankreich verlässt, um bei einer Spezialeinheit in London eine Spionageausbildung zu absolvieren. Als sie nach Frankreich zurückkehrt, ist sie die tödliche Madame Andrée. Doch je näher Frankreich der Befreiung kommt, desto mehr rücken Nancy und die Menschen, die sie liebt, in den Fokus.
Inspiriert von wahren Kriegsereignissen, ist Codename Hélène eine packende und bewegende Geschichte von außergewöhnlichem Mut, unerschütterlicher Entschlossenheit, bemerkenswerter Aufopferung - und dauerhafter Liebe.
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