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Montag, 31. März 2025

Die Telefonistinnen - Verbindungen fürs Leben von Nadine Schojer


Foto: @Gisela Simak 



Unbezahlte Werbung. Coverrechte: Bastei Lübbe Verlag. 

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Verlagsinfo: Von Rückschlägen und Neuanfängen - ein Plädoyer für die Frauenfreundschaft


1949. Die unmittelbare Besatzungszeit ist beendet, die Republik gegründet; ein erster Aufschwung zeichnet sich ab. Auch die Telefonistinnen der Kölner Versicherung Pering hoffen auf gute Zeiten. Charlie setzt sich mit aller Kraft für die Gleichberechtigung der Frau ein, will einen Betriebsrat gründen und den Arzt Michael heiraten. Gisela und Anton haben sich nach langer Heimlichtuerei endlich zueinander bekannt und planen vorsichtig die nächsten Schritte. Hanni hingegen ist enttäuscht von der Liebe und konzentriert sich mit Julias Hilfe auf die Gründung ihres Nähateliers. Doch Julias Aufmerksamkeit wird auf ein altes, sorgfältig verborgenes Familiengeheimnis gelenkt ...


Charmant, nostalgisch, liebenswert - ein stimmungsvoller Blick in eine entscheidende Zeit der deutschen Geschichte

Meine Meinung 


Ein würdiger Abschluss der Telefonistinnen - Saga. 

Jetzt ist es so weit. Es heißt Abschied nehmen von vier Freundinnen, die miteinander durch dick und dünn gegangen sind. Die zusammen Krisen gemeistert haben und daran gewachsen sind. 

Mehr wie einmal hatte ich die Worte meiner Mutter im Kopf: >>Wir hatten nichts nach dem Krieg; aber der Zusammenhalt unter den Menschen war viel größer, als heutzutage.<<

Natürlich hatten auch die vier Freundinnen nicht nur edle Menschen um sich gehabt. Dennoch haben sie eine Gemeinschaft gebildet, sodass sie gegen fast alle Widerstände gewappnet waren. 

Gisela durfte jetzt endlich zu ihrer großen Liebe stehen. Wer Band 2 gelesen hat, weiß, dass das nicht selbstverständlich war. 

Die ehemals verwöhnte Charlie steht ihre Frau und kämpft für Gleichberechtigung. Ob sie in der Liebe Glück hatte, verrate ich Euch nicht. 

Julia und Hanni bastelten weiterhin an Hannas Karriere. Während Hanni ihren Liebesschmerz in Arbeit ertränkte, versuchte Julia einem Familiengeheimnis auf die Spur zu kommen. 

Die Geschichte, rund um die Kölner Versicherung Pering, hat mich drei Bände lang bestens unterhalten. In Anbetracht unserer weltweit angespannten Lage habe ich mich zum ersten Mal sagen hören: die gute, alte Zeit!

Fazit 

Es gibt Bücher, von denen möchte man nicht Abschied nehmen. Obwohl das Ende rund ist, würde ich die Telefonistinnen gerne noch ein paar Jahre weiter begleiten. 

Der leichte und bildliche Schreibstil konnte mich bei allen drei Bänden von Anfang fesseln. Die Autorin hat die 40er Jahre wieder zum Leben erweckt. Die Gefühle der Menschen in der Nachkriegszeit hat sie wunderbar transportiert. Von mir eine klare Empfehlung. 

Danke, Nadine Schojer, dass ich die Telefonistinnen - Saga lesen durfte. Es war mir ein Fest. 

Nadine Schojer ist Tourismus-Managerin und lebt mit Mann und Tochter in Wien. Wenn sie nicht physisch verreist, ist sie lesend und schreibend in der Zeitgeschichte unterwegs. Bei den Recherchen für ihre Reihe DIE TELEFONISTINNEN hat sie sich in die Mode der Fünfzigerjahre verliebt. Deshalb ist sie nun stolze Besitzerin eines Petticoat-Mantels. Unter Pseudonym hat Nadine Schojer bereits mehrere Romane veröffentlicht, zuletzt bei Lübbe den Liebesroman WIENER MELANGE FÜR ZWEI.

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